Stellingen Hamburg

urban planning

STELLINGEN HAMBURG

 

Städtebaulicher Wettbewerb 2014, 3. Preis

in Zusammenarbeit mit Franz Reschke Landschaftsarchitektur

Projektteam Jan Derveaux, Regine Selva Dietzfelbinger, Franze Reschke, Leon Giseke, Luisa Hansel, Janina Gäckler

 

Die vorgeschlagene städtebauliche Strategie basiert auf einer Lesart und einem Verständnis des umgebenden Stadtteils als heterogenes Umfeld. Das Gebiet weist in sich als auch an seinen Rändern unterschiedliche Dichte und Qualitäten auf. Markant sind dabei der wertvolle Baumbestand im Norden, die freie und offene Mitte der ehem. Sportfelder sowie der laute und viel befahrene Südliche Sportplatzring. Um auf diese kontextuelle Varianz angemessen reagieren zu können wird eine Aufteilung in drei Stadtfelder mit einer spezifischen Interpretation des Ortes und einer jeweils daraus abgeleiteten Morphologie vorgeschlagen: WALD; FELD; RING.

Von Süd nach Nord ergibt sich die folgende Quartiersaufteilung: Eine dichte und dennoch öffentlich durchlässige Bebauung an der Straße, diese bildet das Gesicht des Quartiers und einen angepassten Puffer gegen Verkehrslärm (RING). Zentral liegt ein durchgrüntes Gartenquartier mit freier Zeilenbebauung auf den ehemaligen Sportplätzen (FELD). Im nördlichen Teil des Gebietes, geprägt vom dichtem Baumbestand, wird eine Nachbarschaft um drei gemeinschaftliche Höfe entwickelt (WALD).