Landenberghaus Greifensee

architecture

LANDENBERGHAUS GREIFENSEE

 

Wettbewerb 2013

Projektteam Jan Derveaux, Selva Dietzfelbinger

 

Ein zeitgemäßes Kulturhauses soll im sensibelsten historischen Kontext und auf engstem Raum errichtet werden. Das neue Landenberghaus fügt sich städtebaulich zurückhaltend im Ortsbild ein. In seiner Kubatur nähert es sich Ausmaß und Form des Pfarrhauses an, die so ein gleichwertiges Paar bilden. Als traufständiges Haus ergänzt es selbstverständlich die mittelalterliche Stadtanlage.

Die Erscheinung des Hauses wird geprägt von naturbelassenem Holz und Dachziegeln, die es in den historischen Kontext einpassen. Jedoch treten die Materialien in ihrer Verarbeitungsart und der Detaillierung neben dem Bestand eigenständig hervor.

Es wurde ein Raumkonzept entwickelt, dass sich in vier baulichen Operationen oder Begriffe erläutern lässt:

 

Palisade: Weiterbauen der massiven Schutzmauer in einer eigenwilligen, robusten Bauart

Skelett: Einsetzen eines freistehendes Tragwerks als leichtes Gerüst

Innenleben: Einfügen eines autonomen Systems von Zwischendecken und Innenwänden.

Verkleidung: Anbringen von einem Holzgitter als Brisesoleil und akustische Decke. Die Decke wirkt durch ihre Rippenstruktur aus Kanthölzern und durch ihre gefaltete Geometrie nachhallverringernd.